Freebie Box im Test

Freebie Box im Test

Da ich gern die Höhle der Löwen schaue, habe ich mir auch mal das Österreichisch Pendant angeschaut. Besonders interessant fand ich die Freebie Box von Moritz Lechner. Das Geschäftskonzept ist relativ einfach. Freebiebox verteilt Werbeartikel und verspricht den Werbetreibenden, dass ihre Werbeartikel gezielt an Kunden verteilt bzw. geliefert werden. Für die Kunden von Freebiebox ist diese nicht kostenlos je nach Abo-Variante kostet eine Box 14 € – 25 €. Das günstigste ist das 12-Monats-Abo. Da ich testen wollte, habe ich mich für eine einmalige Lieferung entschieden und 25 Euro bezahlt. Der Bestellprozess ist recht einfach und wie bei jedem anderen Onlineshop. Schön fand ich das man nach dem Alter und Vorlieben gefragt wurde. Beispiel, ob man sich für Lesen, Elektronik oder Sport interessiert. Vorab hatte ich mir bereits ein paar Videos angeschaut und fand die Auswahl doch sehr eingeschränkt, was so in den Boxen war. Und auch das versprechen, dass bis zu 100 Euro Gegenwert in der Box wären, empfand ich als sehr hoch gegriffen.

Nach 12 Tagen kam dann die langersehnte Box. Ein recht großer Karton, diesen also gleich geöffnet. Die erste Ernüchterung im Karton noch ein weiterer kleinerer Karton. Ob das jetzt gut für die Umwelt ist? Also den kleineren Karton geöffnet. Ach so, bei der Auswahl hatte ich Elektronik und Sport angegeben. Nun ja was soll man sagen. Vom Hocker hat es mich jetzt nicht gerissen.

 

 

Im Paket waren dann:

1x Penny Markt Einkaufsbeutel

1x Karottensuppe Knorr

1x Cremissimo Eisportionierer

1x Lavendelsäckchen

1x Lernbuch für Kinder (keine aktuelle Ausgabe)

1x Digitaluhr

1x Zahnbürste

1x Popsocket

1x Zungenreiniger (4 Stück)

 

Über den Inhalt war ich enttäuscht. Mit Elektronik und Sport hatte das nicht viel Zutun. Freebiebox wirbt damit Werbeartikel gezielt an den Kunden zu bringen. Damit die Werbetreibenden sicher sein können, dass ihre freebies nicht gleich wieder im Müll landen. Aber ich habe ein Kinderbuch bekommen, ohne das ich irgendwo angegeben habe, ob ich ein Kind habe noch welches Alter es wäre. Auch, wenn durch dummen Zufall mein Sohn in das Alter dafür passt. Natürlich wollte ich auch wissen, ob ich wenigstens die 25 Euro wieder herausbekommen habe. Also schnell im Netz geschaut. Die Auflösung kommt nach den Bildern.

 

Die Suppe und die Zahnbürste gibt es normal im Supermarkt zu kaufen. Der Cremissimo Eisportionierer ist in einer ähnlichen Form bei Amazon zu kaufen. Das Heft für Kinder gibt es als aktuelle Ausgabe für 11.50 Euro. Da es sich hier aber um eine ältere Ausgabe handelt, habe ich es mit 6 Euro veranschlagt. Bei den anderen Artikeln habe ich geschaut was diese bei Werbeagenturen kosten würden und bin vom höchsten Preis ausgegangen beim jeweiligen Anbieter. Es kann also durchaus sein das diese bei Bestellung einer höheren Stückzahl deutlich günstiger sind.

Meine Freebiebox Erfahrung

Die Neugier hat mich bei freebiebox bestellen lassen. Am Ende war ich dann doch nicht begeistert und würde auch nicht nochmal bestellen. Wer sich die Videos bei YouTube anschaut und sich hier meine Box ansieht, wird merken das die Auswahl an Werbeartikeln nicht sonderlich groß zu seien scheint. Schade eigentlich, ist das Konzept hinter freebiebox doch sehr interessant.

Die Hälfte meiner Box wird wohl im Müll landen. Eisportionierer habe ich bereits zu genüge, Zungenreiniger habe ich an meinen Zahnbürsten, die Armbanduhr ist Schrott und ein Popsocket brauch ich auch nicht.

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